Blumenzauber im Namaqualand

Es ist wieder soweit: Namaqualand im Nordwesten Südafrikas erstrahlt ab Mitte August bis Anfang September in den herrlichsten Farben. Millionen Blüten verwandeln die Wüste in ein Blumenmeer.

Orangene Blumen © dieweltineinerkiste.de
Orangene Blumen © dieweltineinerkiste.de

Unglaublich! Fast drei Wochen sind wir bis hierhin schon auf Achse. Knapp 7000 Kilometer quer durch Südafrika liegen schon hinter uns. Hunderte, nein tausende Eindrücke haben sich bereits angesammelt.

Es ist Anfang August und uns erwartet eine lange Fahrt von den Augrabies Wasserfällen bis hinunter nach Clanwilliam am Fuße der Cederberge.

Fast 700 Kilometer, die drohen, etwas langweilig zu werden. Schließlich geht es wie schon an den Vortagen etliche Kilometer geradewegs und schnurstracks durch die Wüste. Ohne allzu viel Abwechslung drum herum. Und für die Blütezeit im Namaqualand sind wir eigentlich viel zu früh dran. Aber man wird ja noch hoffen dürfen.

Reifenwechsel auf der N14

Erstmal geht die Fahrt nicht so prickelnd los. Kurz vor Springbok haben wir einen Platten. Auf der schier endlos geraden Straße müssen wir den Reifen wechseln. Der ist allerdings auch nicht mehr in bester Verfassung, so dass wir in Springbok erst noch einen neuen Reifen kaufen müssen. Aber irgendwann ist auch das geschafft, es ist schon mittags und noch hunderte Kilometer liegen vor uns.

Namaqualand – Ein Meer aus Blüten

Weiter geht`s und wir fangen an zu hoffen, dass es doch klappen könnte. Wir erspähen von weitem die ersten riesigen Felder voll gelber Blumen, sind uns aber noch gar nicht so recht sicher, ob das wirklich Blüten sind. Es folgen riesige orangefarbene Felder, wir können es kaum glauben.

Also runter von der Autobahn und in Richtung Namaqua National Park. In den Park selber fahren wir nicht. Das lässt unser Zeitplan nicht mehr zu. Aber um das gewaltige Blumenmeer zu erleben, braucht es das auch gar nicht. Wir machen hier und da Abstecher und fahren weiter hinein bis wir irgendwann nur noch von Blüten umgeben sind.

Es ist einfach unglaublich und lässt sich mit Worten kaum beschreiben. Soweit das Auge reicht, blüht es. Orange, gelb, lila, blau. Was für ein Glück!

Es folgen hunderte Fotos und im Nachhinein würde ich mir wünschen, damals schon eine wirklich gute Kamera besessen zu haben. Aber die Bilder lassen immerhin mehr als erahnen, wie fantastisch dieses Schauspiel der Natur wirklich ist.

Fazit

Ohne Glück geht es natürlich nicht. Denn ohne vorherige Regenfälle wird es mit dem erwünschten Blumenmeer nichts. Aber ab Mitte August bis Anfang/Mitte September – mitten im südafrikanischen „Winter“ – stehen die Chancen nicht so schlecht. Anfang August braucht es schon ein bisschen mehr Glück. Als Zwischenstop lässt sich das Namaqualand perfekt in das Reiseprogramm einfügen. Ein Aufenthalt über mehrere Tage ist aber wohl nur was für eingefleischte Botaniker. Allen anderen bleiben diese Bilder dauerhaft vor Augen. Ein Leben lang. Versprochen!

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